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Der Wolf ist hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv und lebt in Rudeln, deren Größe in Abhängigkeit von Beutetieren und Jahreszeit variieren kann. Kein anderes Raubtier hat eine vergleichbare Vielfalt an Ausdrucksformen. Gesichtsmimik, sowie die gesamte Körperhaltung zeigen unmissverständlich in welcher Stimmung sich das Tier befindet. Verständigung erfolgt durch Laute, Gesten und Mimik, Geruchs- und Gehörsinn sind hochentwickelt. Der Wolf ist ein guter Läufer und kann bis zu 80 km pro Nacht zurücklegen. Bei Freilandbeobachtungen, um die Gewohnheiten des Wolfes zu studieren, wurde festgestellt, dass Wölfe eine wichtige Rolle im Haushalt der Natur spielen. Der Großwildbestand wird von ihnen gesund gehalten, da sie vorwiegend junge, kranke und alte Tiere töten. In keinem Fall wird der Wildbestand von ihnen ausgerottet, da bei Wildknappheit, auch der Wolfsbestand zurückgeht, so dass das Gleichgewicht wieder hergestellt wird. Die Tiere werden selten älter als 6 Jahre. Etwa 40 % der Wölfe fallen jährlich dem harten Existenzkampf zum Opfer.
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Im Mittelalter glaubte man, das der Wolf Menschen tötet und auffrisst. Solche Schilderungen wurden bei jeder Erzählung schauerlicher. Sein Heulen, mysteriös und fremdartig, war auch zugleich sein Fluch. Einsamen Jägern und Siedlern jagte es Angst ein, es weckte die schlafenden in den Dörfern und erfüllte sie mit abergläubiger Furcht. Legenden und Märchen von menschenmordenden Wölfen und das Reißen von Hausvieh verstärkten Angst und Hass bei den Menschen. Seine Tage in freier Natur sind heute gezählt. Rücksichtslos werden die Wölfe unter anderem in Russland und Kanada mit Flugzeugen, Hubschraubern und Motorschlitten gejagt und mit Giftködern vernichtet.
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Führungen: Kostenlose Führung durch Werner Freund jeden ersten Sonntag im Monat um 16.00 Uhr am Gehege der weißen Wölfe. Sonstige Gruppenführungen können jederzeit bei Herrn Freund gebucht werden (06861-911818).
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Werner Freund hat 17 Expeditionen unternommen und viele Exponate von seinen Reisen mitgebracht. Diese Stücke aus Südamerika, Afrika, Asien und Papua-Neuguinea sind im Expeditionsmuseum nahe der Kirche St.Peter ausgestellt. Das Museum ist sonntags von 14 bis 16 Uhr geöffnet.
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Anfahrt:
- von Saarbrücken aus auf die A620 (später A8) Richtung Luxembourg - Ausfahrt Merzig abfahren - dann weiter Richtung Merzig fahren - in Merzig dann der Beschilderung Wolfspark bzw. Wolfsgehege folgen
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